Mit Notizbuch, Kreide und offenen Augen gehen wir einmal herum, an Zäunen entlang und durch Höfe. Wir markieren Sonnenseiten, Risse, gute Sichtachsen und erlaubte Flächen. Spontane Begegnungen mit Nachbarinnen liefern Anekdoten, verknüpfen Orte mit Jahren und lassen verborgene Anfänge auftauchen.
In einer offenen Werkstatt kleben wir Post-its als provisorische Zeitleiste, heften Ausdrucke, legen Fadenverbindungen. Kinder zeichnen Fassaden, Ältere beschriften Ereignisse, Zugezogene stellen Fragen. So entsteht eine erste Dramaturgie, die hilft, Überfülle zu ordnen und fehlende Puzzleteile sichtbar zu machen.